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Der Heitere Friedhof aus Sapanta

Die Gemeinde Sapanta liegt nur 4 km entfernt von der Ukraine und ist in der ganzen Welt bekannt wegen seines originellen “Heiteren Friedhofs”. Der Friedhof hat bunt gemalene Kreuze mit einem besonderen Blau, das seit langer Zeit nach dem Ort benannt wird: Sapanta-Blau.

Der Meister Stan Ioan Patraa, der Schaffer dieses Friedhofs, hat das erste Kreuz in 1935 geschnitzt. Nach seinem Tod in 1977 hat sein Lehrling, Dumitru Pop, das Gewerbe übernommen und weitergeführt.

Jedes Kreuz ist verschieden: die holzgeschnitzten Bilder zeigen naiv eines der Charakterzüge des Verstorbenen, und die Grabinschriften sind ohne die gewöhnlichen Klischees und sinnvoll, geschrieben in der I. Person, als wäre es eine Beichte des Verstorbenen selbst.

Kloster Barsana

Die Holzkirche aus Barsana, mit der Bezeichnung "Intrarea in Biserica a Maicii Domnului", wurde im Jahre 1720 auf dem Ort “Klosterbrücken” gebaut und später, in 1806, auf dem Jbar-Berg verlegt, wo sie sich auch jetzt befindet. In 1999 wurde sie auf der Welterbe-Liste von UNESCO aufgenommen.

Die Legende erzählt, dass es vor langer Zeit auf dem Jbar-Berg ein Friedhof für die Pestkranken gab. Die Toten wurden schnell und ohne Messe dort begraben. Die Dorfbewohner haben die Holzkirche auf dem Berg verlegt wegen der Überzeugung, dass die Opfer der Pest ihre Ruhe nur nach einer Messe finden können.

Sogar heute glauben viele der Bewohner aus Barsana, dass gleichzeitig mit der Kirche auch die Toten vom “Klosterbrücken” umgezogen sind, um ihre Ruhe im Schatten der Kirche fortzusetzen.

Kloster Sf. Ana Rohia

Das Kloster Rohia liegt in einer Umgebung mit erstaunlichen Wälder und Ansichten. Es ist ein wahrer geistlicher Ort, ruhig und gastfreundlich. Das Kloster ist bekannt und besucht, weil hier Nicolae Steinhardt seine letzten Jahre verbracht hat, nachdem er zum Orthodoxismus übergetreten ist.

Die Grudlage des Klosters hat im Jahre 1926 Nicolae Gherman in der Erinnnerung an seine Tochter Ana gesetzt, die im Jahre 1922 erkrankt und gestorben ist. Im Traum hat seine Tochter ihn angeleitet, ein Kloster außerhalb von Rohia zu bauen.

Ein Gebäudekomplex ist für das Gebet und die Gedankensammlung der Mönche gewidmet. Während der kommunistischen Zeit wurde nur einem einzigen Mönch gestattet, im Kloster zu bleiben. Er ist auch heute noch hier und beschäftigt sich mit der Verwaltung des Klosters. Das Kloster kann während des ganzen Jahres besucht werden.

Laposcher Land

Das heutige Laposcher Land bietet eine Ansicht des hier geführten Lebens: die Leute leben in modernen Zeiten, jedoch bewahren sie die jahrhundertalten Traditionen. Die alten und die neuen Traditionen bezüglich der Herstellung und Verarbeitung des Holzes sind harmonisch verbunden.

Es gibt viele Straßen, auf denen man im Laposcher Land ankommen kann, das wegen den hiesigen Klöstern bekannt ist, insbesondere wegen Kloster Rohia.

Die Strecke aus Baia Mare bis Lapus durch Surdesti, Cavnic und dem Rotunda-Pass ist beeindruckend wegen der wunderschönen Landschaft, in der die Vielfalt der Geländeformen aus Maramures ersichtlich ist. Entspringend aus den Bergen setzt der Fluß Lapus seinen Weg durch die Täler fort, die dem Wanderer die Möglichkeit bieten, am Ufer einen Picknick zu machen oder in seinem Wasser zu baden.

Etnographisches Museum, Sighetu Marmatiei

Vorstehende Kollektion, organisiert nach einem modernen Konzept, wurde fertiggestellt und dem Publikum im Dezember 1971 vorgestellt.

Das Etngraphische Museum hat Säle in einem offenen Kreislauf und ist je nach den Hauptkategorien der Volkskultur aufgebaut.

In der Eingangshalle gibt es einen Stand, woher die Besucher Kunsthandwerke, Kopien oder Repliken der Erbgegenstände, Bücher, Bilder, Werbematerialien kaufen können.

Der Besuch des Museums beginnt mit der Vorstellung der primären Beschäftigungen aus dem Maramures.

Weiter ist die Ausstellung der Gegenstände für Schafzucht und Landwirtschaft, dann für die Herstellung der Textilien. Danach folgt die Vorstellung der Bauermöbel, in einer großen Vielfalt, Elemente der traditionellen Architektur, Innentextilien, Volkstracht, Keramik und schließlich werden die Wintertraditionen vorgestellt.

Holzkirchen aus Maramures

Die Geschichte von Maramures wurde durch die Sprache der Holzkirchen weitergeführt.

Während der Jahrhunderte haben die fremden Führer von Maramures den Bewohnern nicht gestattet, Kirchen aus Stein oder anderen dauerhaften Materialien zu bauen; die Dorfbewohner haben jedoch wunderbare Holzkirchen errichtet. Click für die Bilder:

Schibahnen: Suior, Cavnic, Mogosa

Schibahnen Suior

Höhe: 668 m

Befahrbare Bahn: 900m-1500m

Entfernung zum Hotel: about 15km

Entfernung bis Baia Mare: 18 km

Der Zugang zum Komplex Suior wird auf DN 18 geacht, auf der Strecke Baia Mare - Baia Sprie - Sighetu Marmatiei. Die Ortschaft wird durch Schilder bei der Kreuzung zwischen DN 18 und der Nebenstraße, die zum Komplex führt, signalisiert.


Schibahnen Cavnic - Icoana

Höhe: 1.000 m

Befahrbare Bahn: 120m-800m

Schibahn ROATA - fahrbare Bahn von ca. 3000 m

Entfernung zum Hotel: about 16km

Entfernung bis Baia Mare: 32 km

Der Zugang zur Fahrbahn Roata von Cavnic ist auf DJ 109F, auf der Straße zwischen Cavnic und Ocna Sugatag. Die Fahrbahn liegt rechts in Richtung des Aufstiegs.


Schibahnen Mogosa

Höhe: 750 m

Befahrbare Bahn: 2200m

Entfernung zum Hotel: about 18km

Entfernung bis Baia Mare: 22 km

Der Zugang zu Mogosa wird auf DN 18, auf der Route Baia Mare - Baia Sprie - Sighetu Marmatiei gemacht. Der Ort wird durch Verkehrsschildet bei der Kreuzung zwischen DN 18 und der Nebenstraße, die zum Komplex führt, signalisiert.

Sehenswürdigkeiten:

Maramures ist eine sehr wenig bekannte Ecke Europas. Inmitten der Berge und Täler leben Menschen, die nach dem traditionellen landwirtschaftlichen Lebensstil leben. Ihr Leben kann schwer und einfach erscheinen – und es ist auch so – ein jahrtausendalter Kampf gegen das Wetter, um Ernten anzubauen und Tiere zu züchten, um von morgens bis abends ohne Hilfe der mechanischen und elektronischen Hilfen zu arbeiten. Jedoch kann dieses Leben durch die einfachen Arbeitstage belohnt werden, und Familie und Freund finden oftmals Gründe zum Feiern.


Die Gemeinde Sisesti wurde erstmals im Jahre 1411 erwähnt und liegt in einer Höhe von 300-450m, zwischen dem Gebirge Gutai (1443m) im Nord-Osten und dem Gebirge Ignis (1307m) im Norden. Die Ortschaft liegt auf dem Piemont Negreii, in der Nähe der Volkanberge. Die Gemeinde Sisesti und die dazugehörenden Dörfern gehören zu den zerstreuten Dörfern, mit gut abgegrenzten Weichbild des Dorfes. Hier konnte eine komplexe Wirtschaft entwickelt werden, insbesondere gerichtet auf Viehzucht, Obstbauzucht und Holzverarbeitung.


Die Gemeinde hat ein mäßig-kontinentales Klima, ohne die osteuropäischen Einflüssen, da diese von der Vulkangebirgskette Ignis-Gutai-Tibles zurückgewiesen werden.


Die Ortschaft Sisesti ist mit dem Namen und dem Schicksal des großen Kämpfers für die Vereinigung Siebenbürgens mit Rumänien, dem griechisch-katholischen Priester Vasile Lucaciu (1852-1922) verbunden, einer der Führer der Memorandum-Bewegeung aus den Jahren 1892-1894. Das Gedenkmuseum Vasile Lucaciu umfasst die Rumänische Schule, gegründet im Jahre 1905, das Pfarrhaus, den Versammlungsort und die Quelle der Rumäner. Im Inneren des Museums befindet sich das Brustbild des “Löwen aus Sisesti" – Werk des Bildhauers G. Abrihan.


In Danesti gibt es einen Nadelholzpark, am Fuße des Berges Mandra Verde. Von Danesti beginnt eine ungekennzeichnete touristische Route auf Valea Bulzului zum Gipfel Mogosa (1246m). Die Berge Negreia (549m) und Mandra (410m) beeindrucken durch Schönheit und sind ausgezeichnete Aussichtsstellen.


In Plopis gibt es eine Holzkirche aus dem XVIII. Jh., ein besonderes Architekturdenkmal, gebaut im Jahre 1798 und Teil der Welterbe.


Cavnic ist wegen der großen Anzahl der Schneetage auch als Schneepol von Maramures bekannt, was einen Vorteil für die Wintersport-Liebhaber bildet. Nach den Bemühungen aus den letzten Jahren ist die Schifläche der gewesenen Berwerkstadt zu 8,5 km gewachsen. Die sieben Schibahnen, daraus 3 ganz neu sind, haben eine Länge von 800-2000m und eine Neigung zwischen 19 und 37 Grad, was sowohl für die Anfänger als auch für die Profis passend ist.